Tomatillo "Bolsa de Dulces" (Grex / Population)
Tomatillo "Bolsa de Dulces" (Grex / Population)
Physalis ixiocarpa
genetisch divers
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Tomatillo – ein Mittelding aus Tomate und Physalis. Sie wird in Mexiko und Mittelamerika vor allem für die Zubereitung von Salsas benutzt. Da wir Tacos lieben, war es also nur eine Frage der Zeit, bis die Tomatillo ihren Weg in unseren Garten findet. Du kannst sie am besten wie Tomaten aussäen und zeitgleich mit ihnen auspflanzen, da sie unfassbar schnell wachsen. Allerdings werden sie maximal 60 cm hoch. Bei uns wuchsen sie problemlos im Freiland, wobei der Anbau im Gewächshaus bestimmt nochmal andere Erträge möglich macht. Die "Bolsa de Dulces" blühen recht früh im Jahr und bringen ab Juli die ersten Früchte hervor. Wenn sie reif sind, fallen sie einfach von der Pflanze und können eingesammelt werden. Die Früchte werden dabei durch ihre Hüllen geschützt. Sie können aber auch von Hand geerntet werden, sobald die Hülle um die Früchte sich öffnet. Die Tomatillos sind leicht klebrig und können roh verarbeitet werden.
Unser Tipp: Gemeinsam mit Serrano-Chilis und Zwiebeln im Ofen schmoren. So karamellisieren sie im eigenen Saft und entwickeln ihr fantastisches Aroma. Danach nur noch mixen und abfüllen.
Wir haben der Population den Namen "Bolsa de Dulces" (Bonbon-Tüte) gegeben, in Reminiszenz an ihren Ursprung, denn diese Population fand ihren Weg über den Schweizer Sortenerhalter Gabriell Hess zu uns, den die Früchte an Süßigkeiten erinnerten.
Tomatillos sind Fremdbefruchter. Es daher wichtig, dass du mindestens zwei Pflanzen auspflanzt, damit überhaupt Früchte angesetzt werden.
Wir empfehlen das Vorziehen in frischer Anzuchterde. Weitere Aussaathinweise:
- Standort: Freiland (möglichst geschützt)
- Aussaat: März / April (geschützt)
- Temperatur: > 25°C
- Saattiefe: knapp bedeckt (1 cm)
- Pflanzabstand: 40 cm x 50 cm
- Wuchshöhe: bis zu 0,6 m
Menge: 30 Korn
Hinweis: Freie Sorte
Hinweis: Freie Sorte
Gemäß der EU-Saatgutverordnung handelt es sich hier um eine freie, nicht eingetragene Sorte. Wir müssen es daher als "Zierpflanzensaatgut" deklarieren und dürfen es offiziell nur an Hobbygärtner verkaufen.
Aktuell ist es leider so, dass die EU mit stark verkomplizierten Zulassungsverfahren zu einem Aussterben alter und/oder nicht wirtschaftlich anzubauender Sorten beiträgt.
